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Schwarz, schaurig, schräg

Es schneit. Je näher wir Grafenhausen kommen, desto größer sind die Flocken, die vom Himmel fallen. Der kleine Ort liegt auf knapp 900 Meter mitten im Hochschwarzwald. Der Laden befindet sich in der Nähe des Skulpturenparks, gleich neben dem Schwarzwaldhaus der Sinne. Beim Betreten des Geschäfts werden wir ausgiebig beschnuppert.

 

Momo, eine kleine Mischlingshündin mit glänzend schwarzem Fell begrüßt uns freudig schwanzwedelnd. Blackest Forest ist das Label von Lillian und Simon Stiegeler. Beide sind schwarz gekleidet, an Lillians rechtem Mittelfinger glänzt ein silberner Ring mit Totenkopf, um den Hals trägt sie einen Runen-Anhänger, die rechte Augenbraue ziert ein Piercing, und auf ihrer schwarzen Hemdbluse prangt das Blackest-Forest-Totenkopf-Logo.

 

Simon sieht aus wie der Anführer einer Motorradgang: langer Bart, Ohrringe, Lederarmband, Weste. Nur die obligatorischen Tattoos an den Oberarmen fehlen. Erst auf den zweiten Blick fällt uns auf, wo wir da eigentlich hineingeraten sind. In der Werkstatt, die sich an den Laden anschließt, liegen Messer, Hammer, Feilen. Die Wände…

 

 

Den ganzen Artikel über den Besuch bei Blackest Forest gibt es in der WALDRAUSCH-Ausgabe No1 I 2023! www.waldrausch-magazin.de/abo

 

Text: Birgit-Cathrin Duval

Fotos: Birgit-Cathrin Duval, Michael Steck