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Das Markgräflerland mit dem Fahrrad entdecken

Der Morgen ist noch angenehm kühl, als ich mich auf das E-Bike schwinge. Auf halber Strecke gesellt sich meine Freundin Jenny dazu, und gemeinsam radeln wir auf den Läufelberg, der sich zwischen Fischingen, Schallbach und Egringen erhebt.

 

Von hier oben fällt der Blick auf die Rheinebene, nach Basel und auf die Vogesen im Süden und Westen und den Markgräfler Hausberg, den 1165 Meter hohen Hochblauen im Nordosten und natürlich auf die vielen Rebstöcke, die hier in der wärmsten Ecke Deutschlands heranreifen. Wir pausieren unter einem Kirschbaum und lassen die Landschaft auf uns wirken. Auffällig ist die Blumenpracht auf dem Läufelberg.

 

Um die Artenvielfalt seltener Wildbienen zu erhalten, säte der Winzer Dirk Brenneisen auf seinen Weinbergen Blühpflanzen ein  »Authentisch und puristisch« lautet auch die Philosophie des engagierten Winzers, der hauptsächlich Gutedel, Pinot Noir, Chardonnay, Weißen und Grauen Burgunder anbaut. Die Pflege seines Weinberges steht an erster Stelle: So verzichtet er auf maschinelles Mähen und lässt lieber seine Quessentschafe das Gras zwischen den Reben fressen. Wir folgen der roten Raute, nicht etwa der des Westwegs, sondern der, die mit der gelben Rebe gekennzeichnet ist – die Beschilderung des Markgräfler Wiiwegli, das auf 90 Kilometern durch die Wein- und Obstregion von Grenzach-Wyhlen bis Freiburg verläuft.

 

Den ganzen Artikel über die E-Bike-Panoramatour im Markgräflerland gibt es in der WALDRAUSCH-Ausgabe No5 I 2023! www.waldrausch-magazin.de/abo